Newsletter


Name:

E-Mail:


PDFDruckenE-Mail

2012 Inhalte

Überblick Jahrgang 87 (2012)

Das Jahr 2011 hat den Zusammenbruch verschiedener autoritärer Systeme im arabischen Raum gebracht, was für eine Region von singulärer weltpolitischer Bedeutung neue Fragen aufwirft. Einigen wichtigen Fragen geht das vorliegende Heft in seinem Themen-schwerpunkt nach: Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Palästinenserfrage? Welche Rolle soll der Islam in der Politik arabischer Staaten spielen? Erkennt das Völkerrecht ein Recht auf Demokratie an, und mit welchen Mitteln dürfte ein solches Recht durchgesetzt werden? Welche Rolle spielen ausländische Akteure, namentlich die Europäische Union, im Prozess des Wandels? Beschlossen wird das Heft mit einem freien Beitrag zu einer Neubewertung von ökologischem Wandel in der Friedens- und Konfliktforschung.

Zum Gedenken an Volker Rittberger


Debatte

Ein unabhängiges und lebensfähiges Palästina ist überfällig
Gernot Erler

Anerkennung eines Palästinensischen Staates: Chance oder Risiko für den Friedensprozess im Nahen Osten?
Rainer Stinner


Thema

Islam, Sharia and Democratic Transformation in the Arab World
Abdullahi Ahmed An-Nacim

Der Arabische Frühling und das Recht auf Demokratie
Niels Petersen

Die Militärintervention in Libyen zwischen Legalität und Legitimität
Mehrdad Payandeh

Europa und der Arabische Frühling.
Kritische Anmerkungen zur Lernfähigkeit der Europäischen Union
Annette Jünemann

Abhandlungen

Raus aus der Klimafalle! Wie die Friedens- und Konfliktforschung mit ökologischem Wandel umgehen kann
Bettina Engels / Sven Chojnacki





Heft 2–4: Die parlamentarische Kontrolle von Militär
und Sicherheitspolitik

[English Version] [Bestellen] [Download]

Parlamentarische Kontrollen gelten als Garant für einen verantwortlichen Einsatz der Streitkräfte; zugleich werden diese Kontrollinstrumente unter Hinweis auf die sicherheits- und außenpolitische Handlungsfähigkeit herausgefordert: Wie fügt sich vor diesem Hintergrund die deutsche „Parlamentsarmee“ in eine kooperative Sicherheits- und Verteidigungs-politik? Welche Trends zeichnen sich weltweit bei der parlamentarischen Kontrolle ab? Wie steht es um eine Kontrolle der Streitkräfte in politischen und gesellschaftlichen Transitionsprozessen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Heftes. Abschließend fragen zwei freie Beiträge nach der Bedeutung Alfred Frieds für die Entwicklung des Völkerrechts und nach Ursachen für den unbefriedigenden Zustand des internationalen Kleinwaffenregimes.


Debatte

Europas sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit stärken
(auszugweise Dokumentation eines Diskussionspapiers
von Andreas Schockenhoff und Roderich Kiesewetter)

Hände weg vom Parlamentsheer!
Dieter Wiefelspütz


Thema

Neuere Entwicklungen bei der Parlamentsbeteiligung
für den Auslandseinsatz der Bundeswehr
Andreas L. Paulus / Henrik Jacobs

Zwischen Effizienz und Legitimität: Parlamentarische Kontrolle
von Militäreinsätzen im weltweiten Vergleich
Dirk Peters / Wolfgang Wagner

Die zivile Kontrolle der Streitkräfte in Argentinien und Brasilien
Christoph Harig


Abhandlungen

Friede als Rechtsordnung: Der Beitrag von Alfred Hermann Fried (1864–1921) zur Entwicklung des Völkerrechts
Klaus Schlichtmann

Waffenhandelsvertrag und UN Aktionsprogramm – Zum Stand
der Global Governance im Bereich der kleinen und leichten Waffen
Mischa Hansel

 

 



 
Band 87, Heft 1: Aufstand und Revolution im Arabischen Raum
Das Jahr 2011 hat den Zusammenbruch verschiedener autoritärer Systeme im arabischen Raum gebracht, was für eine Region von singulärer weltpolitischer Bedeutung neue Fragen aufwirft. Einigen wichtigen Fragen geht das vorliegende Heft in seinem Themenschwerpunkt nach: Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Palästinenserfrage? Welche Rolle soll der Islam in der Politik arabischer Staaten spielen? Erkennt das Völkerrecht ein Recht auf Demokratie an, und mit welchen Mitteln dürfte ein solches Recht durchgesetzt werden? Welche Rolle spielen ausländische Akteure, namentlich die Europäische Union, im Prozess des Wandels? Beschlossen wird das Heft mit einem freien Beitrag zu einer Neubewertung von ökologischem Wandel in der Friedens- und Konfliktforschung.