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Herausgeber

Prof. Dr. iur. Andreas von Arnauld (geschäftsführend)

arnauld

ist seit 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Völker- und Europarecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Nach der Promotion an der Universität Hamburg im Jahr 1998 habilitierte er sich 2005 an der Freien Universität Berlin. Von 2007-2012 war er Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht und Europarecht an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Friedenssicherungs- und Konfliktrecht, Menschenrechte, Rule of law und judicial governance, Europäische Integration sowie den Grundlagen des Rechts.
Buchveröffentlichungen aus jüngerer Zeit: Sicherheit versus Freiheit? (Berlin 2009, hrsg. mit Michael Staack), Strukturfragen des Sozialverfassungsrechts (Tübingen 2009, hrsg. mit Andreas Musil), Systematischer Kommentar zu den Lissabon-Begleitgesetzen (Baden-Baden 2011, hrsg. mit Ulrich Hufeld), Lehrbuch und Klausurenkurs zum Völkerrecht (beide Heidelberg 2012). In Vorbereitung sind u.a. ein Band zu den Außenbeziehungen der EU (als Herausgeber) und ein Kommentar zur EU-Grundrechtecharta (mit Markus Kotzur).

 

Prof. Dr. sc. pol. Tobias Debiel (geschäftsführend)

debiel

ist seit April 2006 Professor für Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg Essen und seit Mai 2006 Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF). Zuvor hat er unter anderem am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn gearbeitet, wo er von April 2003 bis März 2004 u.a. die Vertretungsprofessur "Politischer und Kultureller Wandel" sowie die Leitung der entsprechenden Forschungsabteilung und des damit verbundenen Promotionsprogramms wahrnahm. Im September/Oktober 2008 war er an der Fudan Universität in Shanghai, China tätig. Zwischen November 2008 und März 2010 absolvierte er verschiedene Gastaufenthalte am Herzliya Interdisciplinary Center (IDC) bei Tel Aviv, an der Al-Quds Universität in Jerusalem und an der Royal Scientific Society in Amman. Die Forschungsinteressen von Tobias Debiel liegen in den friedens- und entwicklungspolitischen Dimensionen von Global Governance, besonders befasst hat er sich mit fragiler Staatlichkeit, Normbildung und Intervention mit Bezug auf Krisen- und Postkonflikt-Gesellschaften sowie Frühwarnung und Zivile Konfliktbearbeitung. Tobias Debiel ist u.a. Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF), im Vorstand der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) sowie im VN-politischen Beirat des Auswärtigen Amtes. Veröffentlicht hat er jüngst (gemeinsam mit Herbert Wulf): Systemic Disconnects: Why Regional Organizations Fail to Use Early Warning and Response Mechanisms, in: Global Governance, Vol. 16, No. 4, 2010, S. 525-547.

 

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Christian Tomuschat

tomu

ist emeritierter Universitätsprofessor für Öffentliches Recht / Direktor des Instituts für Völker- und Europarecht der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war er Professor für Öffentliches Recht und Direktor des Instituts für Völkerrecht der Universität Bonn (1972-1995). Er war Mitglied des Menschenrechtsausschusses zur Überwachung des Internationalen Paktes über Bürgerliche und Politische Rechte (1977-1986), der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen (1985-1996) und Koordinator der Kommission zur Aufklärung der Vergangenheit (Historical Clarification Commission) von Guatemala (1997-1999). Als Vorsitzender eines UN-Expertengremiums untersuchte er im Jahre 2010, ob Israel und die Palästinenser die gebotenen Folgerungen aus dem Goldstone-Report zum Gaza-Krieg gezogen hätten. Die Bundesregierung hat er vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Internationalen Gerichtshof vertreten. Von 1993 bis 1997 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht. Er ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze zu Fragen des Völkerrechts, des Europarechts und des deutschen Verfassungsrechts, darunter Modern Law of Self-Determination (Dordrecht u.a., 1993), The United Nations at Age Fifty: A Legal Perspective (Den Haag u.a., 1995), Kosovo and the International Community (Den Haag u.a. , 2002) und The Right to Life (Leiden/Boston, 2010). Er ist ferner Mitherausgeber des Kommentars zum Statut des Internationalen Gerichtshofs (Oxford, 2006).